Er gehört einem von der FCI anerkannten Rassehundeverein an. Die in Deutschland anerkannten Vereine finden Sie auf der Website des VDH, dem einzigen deutschen Mitglied der FCI.Bei den Schweizer Sennenhunden ist der eizige Zuchtbuchführende Verein der SSV e.V. in Deutschland.
Er nimmt sich bereits bei der ersten telefonischen Kontaktaufnahme Zeit für Sie. Er wird Sie nach Ihrem Hundewunsch fragen und Ihnen mehr über seine eigene Zucht erzählen.
Er klärt sie schon vor dem ersten Besuch über Rassetypische Erbkrankheiten auf. Im Falle des GSS über HD, OCD, Katarak und Epilepsie.
Bei einem ersten Besuch werden Sie freundlich von einer gepflegten Mutterhündin und ihren Welpen empfangen.
Die Wurfkiste bzw. der Welpenauslauf sind sauber und welpengerecht ausgestattet. Aber auch insgesamt sollten die häusliche Umgebung und der Verkäufer einen gepflegten Eindruck machen.
Die Welpen sind gut genährt, gesund und frei von Parasiten.
Die Welpen sind lebhaft, verspielt und neugierig auf den Besuch.
Der Besucher darf den kompletten Wurf Welpen im Beisein der Mutterhündin anschauen.
Mehrfache Besuche der Interessenten während der Welpenzeit bis zur Abgabe sind ausdrücklich erwünscht.
Im Idealfall ist der Vater ebenfalls live zu besichtigen oder man bekommt Bilder des Rüden gezeigt und die Adresse des Rüdenhalters genannt.
Jedem Kaufabschluss geht ein persönliches Gespräch voraus, in welchem Ihr Kaufwille und Ihre Eignung hinterfragt werden. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken! Für einen seriösen Züchter sind die Welpen wie kleine Familienmitglieder, an welchen sein Herz hängt und für die er nur das allerbeste Zuhause sucht.
Auch ohne Nachfrage bekommen Sie Zuchtunterlagen (zum Beispiel Papiere der Eltern mit FCI- bzw. VDH-Logo, Wurfabnahmebescheinigung) und die Impfpässe gezeigt.
Er schließt einen schriftlichen Kaufvertrag mit Ihnen ab, in dem unteranderm auch geklärt ist das der Hund nicht weiter vekauft werden darf, ohne Einverständins des Züchters und das dieser sich ein Vorkaufsrecht einräumt.
Der Welpenpreis entspricht den Richtlinien des Rassehundevereins. Auf ein Feilschen lässt sich der Züchter auf keinen Fall ein.
Im Idealfall veranstaltet der Züchter regelmäßige Welpentreffs. Auf jeden Fall ist er auch nach dem Kauf für alle Fragen Ihr Ansprechpartner und an der Entwicklung „seines“ Welpen interessiert.
Hände weg!
Wenn regelmäßig neue Welpen- bzw. Verkaufsanzeigen in der Zeitung oder im Internet erscheinen.
Der "Züchter" keinem dem FCI / VDH angeschlossenem Verband angehört und auch keine genauen Angaben zur Verpaarung, wie Inzuchtsgrad und Epilepsiewahrscheinlichkeit beim GSS geben kann.
Wenn Sie sich „Ihren Welpen“ bereits im Internet aussuchen und bestellen können. Dreiste Händler bieten sogar Lieferung nach Hause, einen neutralen Übergabeort oder Ratenzahlung an.
Wenn Sie jederzeit ohne Terminabsprache die Welpen anschauen können, weil er immer eine Auswahl davon da hat
Wenn mehrere – aktuell besonders beliebte - Rassen oder Mischlinge angeboten werden.
Wenn Welpen weit unter dem rasseüblichen „Marktpreis“ werden. Diesen erfragen Sie am besten vorab beim entsprechenden Rassehundeverein.
Wenn Ihnen bei Verzicht auf Papiere die Welpen günstiger angeboten werden oder Sie beim Kauf von mehreren Welpen einen „Rabatt“ bekommen würden.
Wenn der Verkäufer die Welpen nicht selbst gezüchtet hat, sondern in einer „Zuchtgemeinschaft“ oder als „Zwischenhändler“ auftritt.
Wenn die Mutterhündin nicht bei den Welpen ist. Aus Schein führt ein unseriöser Verkäufer schon mal eine Hündin als vermeintliche Mutter der Welpen vor. Daher sollte man darauf achten, ob sich die Hündin der Welpen auch annimmt. Nur ein hängendes Gesäuge ist noch kein Beweis, dass es sich bei der vorgeführten Hündin auch tatsächlich um die Mutter dieser zum Verkauf angebotenen Welpen handelt.
Wenn die Welpen jünger als 8 Wochen sind oder ungepflegt bzw. unterernährt oder gar mager/knochig erscheinen.
Wenn die Welpen Ihnen nur einzeln bzw. nacheinander präsentiert werden, Sie aber das Welpenzimmer nicht zu sehen bekommen (beliebte Erklärung: Gefahr der Einschleppung von Krankheiten)
Wenn Sie die Zuchtanlage nicht anschauen dürfen. Ein seriöser Züchter ist stolz auf seine Anlage, ein unseriöser hat etwas zu verbergen.
Wenn die Welpen nur im Zwinger oder gar in Transportkisten oder Gitterboxen gehalten werden und jeglicher Kontakt zum Menschen bzw. das Kennenlernen des Alltags in menschlicher Umgebung fehlt.
Wenn der Verkäufer ganz besonders die „Garantiebedingungen“ betont. Unseriöse Händler gehen zumeist ganz intensiv auf Ungezieferbefall und Krankheiten ein, um bei späteren Reklamationen entgegen zu halten, dass man darüber aufgeklärt wurde. Manchmal wird sogar der Eindruck erweckt, man habe gerade „einen Wurmbefall“ oder „Flohbefall“ im Zwinger gehabt und behandelt, aber „es können durchaus noch ein paar Würmer oder Flöhe vorhanden sein“.
Wenn auffällige Verhaltensweisen der Welpen verniedlicht werden (z. Bsp. ängstliche Welpen als „schüchtern“ bezeichnet werden oder hustende Welpen als „der hat sich verschluckt“).
Hände weg! Ein deutscher Vermehrer...
Text und Bilder zur Verfügung gestellt mit freundlicher Unterstützung von Kathrin Hansen